Hushoffice

Das Büro hilft dabei, „Arbeit“ und „Leben“ zu trennen. Ohne es hatten viele von uns im Jahr 2020 Schwierigkeiten damit, sich von ihrem Arbeitsplatz zu lösen. Hinzu kommt, dass die Arbeitsbedingungen im Home Office nicht ideal waren. Notdürftige Ergonomie wie bei der Arbeit am Küchentisch. Ablenkung durch Familienmitglieder, Mitbewohner und Haustiere. Die Isolation, die dadurch entsteht, dass man seine Kollegen nicht von Angesicht zu Angesicht sieht. Im Ergebnis war eine Zunahme von Burnouts zu verzeichnen. Daher freuen sich viele darauf, ins Büro zurückzukehren, wenn auch nur in Teilzeit. Beim Betreten und Verlassen des Büros wird der „Arbeitsmodus“ täglich ein- und ausgeschaltet, und ein gut gestaltetes Büro unterstützt gesunde Arbeitsgewohnheiten. Die Rückkehr macht also Hoffnung! Aber es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass Großraumbüros zum Burnout beitragen können. Die gute Nachricht ist, dass ein paar einfache Nachrüstungen helfen, Burnout zu verhindern. Die noch bessere Nachricht: Mit den richtigen Änderungen kann ein Team das volle Potenzial eines Großraumbüros ausschöpfen und es zu einem Ort machen, an dem sich Mitarbeiter wohlfühlen.

SCHLUSSFOLGERUNGEN

  • Eine offene Raumaufteilung kann zum Burnout beitragen. Lärm, fehlende Privatsphäre und ein vermindertes Gefühl der Autonomie sind allesamt Stressfaktoren, die Burnout verschlimmern.

  •  77 % der Arbeitnehmer sind von Burnout betroffen. Allein in den USA belaufen sich die Ausgaben für das Gesundheitswesen jährlich auf 125-190 Milliarden US-Dollar. Seine Schlüsseldimensionen: Erschöpfung, Distanzierung von der Arbeit, Zynismus in Bezug auf die eigene Arbeit und verminderte Produktivität. Untersuchungen zeigen, dass ausgebrannte Mitarbeiter weniger produktiv sind, weil sie sich emotional nicht engagieren.

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter von Burnout betroffen sind, ist heute dreimal so hoch wie vor der Pandemie. Diese Statistik verdeutlicht eine der Aufgaben des Hybridbüros: die Trennung von „Arbeit“ und „Leben“. Ein funktionales Hybridbüro bietet Erholung für alle, die mit störenden Home-Office-Einrichtungen zu kämpfen haben.

  • Wie können Sie Burnout in Ihrem Großraumbüro bekämpfen? Informieren Sie über die Schwere des Problems, investieren Sie in private Räume wie z. B. Ruhezonen im Büro, schaffen Sie Arbeitsbereiche im Freien, fördern Sie freie Tage und schreiben Sie bezahlten Urlaub vor.

  • Ruheboxen für Büros sind eine sinnvolle Investition für jedes Unternehmen, das ein Burnout-Problem hat. Die Boxen eliminieren Lärm, einen der Hauptstressfaktoren in Großraumbüros. Sie bieten auch Privatsphäre und ein Gefühl der Autonomie über den eigenen Raum. Ein Team, das mehr Kontrolle über sein geistiges Potential hat, ist produktiver und gesünder.

Burnout ist ein diagnostizierbares „berufliches Phänomen“, von dem 77% der Arbeitnehmer betroffen sind.

Allein in den USA macht es jährlich 125-190 Milliarden US-Dollar an Gesundheitsausgaben aus. Unternehmen berichten von einem Anstieg der Fluktuation aufgrund von Burnout bei ihren Mitarbeitern.

Burnout ist eine Gefahr des modernen Lebens. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat es als „berufsbedingtes Phänomen“ in ihrer Internationalen Klassifikation der Krankheiten anerkannt und bezeichnet es als ein Syndrom, das „aus chronischem Stress am Arbeitsplatz resultiert, der nicht erfolgreich bewältigt wurde“. Nach Angaben der WHO zeigen sich bei Burnout folgende Schlüsseldimensionen: Energiemangel, Erschöpfung, Distanzierung von der Arbeit, Zynismus gegenüber der eigenen Arbeit und verminderte Produktivität.

Deloitte berichtet, dass 77 % der Arbeitnehmer in den USA schon einmal ein Burnout erlebt haben. Und mehr als die Hälfte dieser 77 % sind mehr als einmal davon betroffen. Eine Umfrage von Kronos aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 95 % der Arbeitgeber im Einzelhandel glauben, dass Burnout „ihre Belegschaft sabotiert“. Dies ist eine nationale Krise.

5 verräterische Anzeichen für Burnout

  1. Erhöhte Abwesenheit und Unpünktlichkeit
  2. Negative Einstellung, Zynismus in Bezug auf die Arbeit
  3. Geringere Leistung
  4. Distanzierung und Erschöpfung, sowohl körperlich als auch emotional
  5. Körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schmerzen in der Brust usw.)

Die Quintessenz: Ausgebrannte Mitarbeiter bringen keine Leistung.

Delos ist ein Team von Forschern und Wissenschaftlern, die das Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördern. Sie kennen ihre Zahlen zum Thema Burnout und verstehen das „berufsbedingte Phänomen“ gut. Seine größte Erkenntnis: „Engagement“ liegt am anderen Ende des Burnout-Spektrums. Wenn ein Mitarbeiter ausgebrannt ist, ist er emotional nicht engagiert.

Natürlich sinkt die Leistung, wenn die Motivation fehlt. „Sinkendes Engagement der Mitarbeiter kann ein Indikator dafür sein, dass der Burnout-Prozess Gestalt annimmt, wobei Energie in Erschöpfung, Engagement in Zynismus und Effizienz in Ineffizienz umschlägt“, sagt Delos. Ein Teufelskreis kann entstehen. Der ausgebrannte Teamkollege ist am Ende, er kämpft gegen das Gefühl an, überfordert und erschöpft zu sein, und hat Angst, das Ziel zu verfehlen, wodurch er noch erschöpfter und noch unproduktiver wird.

Burnout ist die Art und Weise, wie Ihr Körper Ihnen mitteilt, dass Sie auf Autopilot waren und sich durch Erschöpfung oder Rückschläge hindurchgequält haben, anstatt einen Schritt zurückzutreten und eine neue Perspektive einzunehmen. Wenn man ausgebrannt ist, ist man gefühlsmäßig abwesend. Es gibt keinen anderen Weg, als sich auszuruhen und das gesunde Gleichgewicht wiederzuerlangen. Hierbei wird deutlich, wie hilfreich ruhige Räume wie Akustikboxen sind, die Mitarbeitern bei Bedarf sensorische Pausen in einer privaten Umgebung ermögliche

– sagt Mateusz Barczyk, Senior Brand Manager, Hushoffice.